Die deutsche Verkehrspolitik steuert in eine Sackgasse, denn der Fokus steht immer noch auf den umweltbelastenden Pkw statt der klimafreundlichen Schiene.

Eine Neuausrichtung sei nötig, damit der Klimaschutz in Deutschland wieder vorankommt. Im Vergleich ist das Straßennetz für den überörtlichen Verkher 6x so dicht ausgebaut wie das Schienenstreckennetz. Auch gibt es immer mehr Autos als Bahnhöfe und die Wege zur Schiene werden immer weiter.

Die einseitige Verkehrspolitik ist nicht nur umweltschädlich, sondern auch ungerecht. Haushalte mit hohem Einkommen leisten sich mehr Autos, wo hingegen Haushalte mit weniger Einkommen kein Auto besitzen und somit auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Jedoch sind die Preise für eben diese von 2000 bis 2018 um 79 Prozent gestiegen.

„Gerade die Menschen mit geringem Einkommen sind auf ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz angewiesen“, so Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. „Wer den öffentlichen Verkehr fördert, fördert auch die Gerechtigkeit.“

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