189 Schienengüterverkehrsunternehmen, welche im Branchenverband VDV organisiert sind, fordern vom Bund, dass künftig auch die Trassenpreise für die Nutzung nichtbundeseigener Schienenwege gefördert werden:

Es werden ca. 15% des deutschen Schienennetzes von nichtbundeseigenen Eisenbahnen betrieben, jedoch unterstützt der Bund nur die Nutzung der Infrastruktur im Bereich der DB Netz AG mit jährlich 350 Mio. Euro.

Damit entsteht jedoch ein Wettbewerbsnachteil für die NE-Bahnen und Infrastrukturen. Um mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, muss das gesamte Schienennetz entlastet werden.

„Wenn die letzten Kilometer des Transports wegen fehlender Trassenpreisförderung für die Kunden deutlich teurer sind als der gesamte Rest der Strecke, dann steht im Zweifel der komplette Auftrag infrage. Gütertransporte werden in erster Linie über den Preis entschieden und da zählt wirklich jeder Euro. [..]“, so VDV-Vizepräsident Joachim Berends.

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