Laut einer wissenschaftlichen Studie liegen die Bundesländer bei der Nachhaltigkeit im Verkehr weit auseinander:

Beim Bundesländerindex, der sich aus Klimaschutz, Luftqualität, Verkehrssicherheit, Lärmminderung und Flächenverbrauch zusammensetzt, erreichte Baden-Württemberg den ersten Platz. Darauf folgen Thüringen (2.Platz) und Rheinland-Pfalz (3.Platz). Aber die Spitzenreiter weisen dennoch in einigen Bereichen noch Defizite auf. Bayern landet auf dem letzten Platz.

In den einzelnen Kategorien gibt es Gewinner und Verlierer. Im Klimaschutz liegt Hamburg vorn und Bayern hinten. Dafür schneidet Hamburg bei der Luftqualität sehr schlecht ab und Thüringen ist an der Spitze. Dasselbe gilt für Hamburg auch im Punkt Lärm, wobei es schlechter abschneidet als die anderen Bundesländer. Baden-Württemberg hat hier die Nase vorn.

Positiv sticht Baden-Württemberg auch bei der Verkehrssicherheit vor und lässt Sachsen weit hinter sich. In der letzten Kategorie, dem Flächenverbrauch, liegt Rheinland-Pfalz vorn und Mecklenburg-Vorpommern bildet das Schlusslicht.

„ [..] Die Spitzenreiter in dem Ranking zeigen, dass gute Ansätze schon heute möglich sind, aber alle Länder müssen jetzt zum Treiber der Verkehrswende werden. Bisher nehmen sie überwiegend eine passive Zuschauerrolle ein oder bremsen das Bemühen um eine andere, nachhaltige Mobilität sogar aus.“ – Dirk Flege, Geschäftsführer Allianz pro Schiene.

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