Allianz pro Schiene im Interview mit Christoph Röttgers von der Naturschutzjugend (NAJU) – zusammengefasste Antworten:

Die nötige klima- und naturverträgliche Ausgestaltung der Mobilitätspolitik darf nicht auf Kosten sozialer Aspekete gehen, denn eine ökologisch nachhaltige Mobilitätswende kann sogar zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen. Beispielsweise unsere Forderung, den öffentlichen Personenverkehr zu fördern und nach Möglichkeit kostenfrei nutzbar zu machen. Das würde bedeuten, dass es weniger Abgase und Verkehrsunfälle geben würde und für viele Menschen komfortabler und günstiger sei.

Wenn dieser Vorschlag umgesetzt würde, würde es auch Vorteile für Kinder und Jugendliche geben, da der Straßenverkehr sicherer werden und zu einer höheren Mobilität führen würde. Damit erhalten Jugendliche und Kinder mehr Freiräume zur Entfaltung und sozialer Teilhabe.

Auch schon heute kann der öffentliche Verkehr für Kinder und Jugendliche attraktiver gestaltet werden, vom kostenlosen Schülerticket bis hin zum Interrail-Ticket. Es sollte Ziel sein, jungen Menschen mit eingeschränkten finanziellen Ressourcen eine hohe Mobilität zu ermöglichen.

In ländlichen Gegenden würde es helfen, günstigere Fahrkarten und einen dichteren und verlässlicheren Fahrplan anzubieten sowie das Ausbauen der Radwegenetze. Es sollte auch auf die Erreichbarkeit von Freizeitangeboten für Jugendliche und Kinder geachtet werden.

Von diesen Maßnahmen würden auch die älteren Generationen profitieren und hoffentlich auch einen Verkehrswandel anstreben.

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