Nur ohne Reservierungspflicht würden die DB-Züge offen für spontan Reisende bleiben, behauptet ein Pressesprecher der Deutschen Bahn:

Es ging um die Frage, ob eine Sitzplatz-Reservierungspflicht dabei helfen könnte, das Corona-Risiko einzudämmen. Aber ein DB-Konzernsprecher spricht dann von vielen Einschränkungen, welche damit einhergehen würden, wie z.B., dass man nicht mehr spontan reisen und Familien nicht zusammen reisen könnten.

In den meisten EU-Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland funktioniert der Kartenkauf nur mit einer Sitzplatzreservierung, welche im Preis inkludiert ist. Bei der DB besteht keine Pflicht zu reservieren und die Sonderzahlung für die Reservierung bedeute nicht die Bezahlung für einen Sitzplatz, sondern nur die Gebühr für den Service. Also ohne Reservierung kein Anrecht auf einen Sitzplatz.

In Schweden ist der Kauf von Fahrkarten beim Zugbegleiter unmöglich, jedoch kann immer noch spontan gereist werden, denn nach Abfahrt sind die Online-Buchungsportale immer noch für mehrere Minuten offen, um sich mit dem Smartphone oder Laptop ein E-Ticket zu buchen.

Möchte sich die DB nur Kosten sparen für ein modernes Buchungssystem?

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