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Allianz pro Schiene analysiert: Schienenpakt

Die Allianz pro Schiene hat den Masterplan für den Schienenverkehr analysiert und die positiven und negativen Aspekte herausgestellt:

Ein Ausschnitt der positiven Aspekte sind demnach z.B. das Ziel der Verdopplung der Fahrgastzahlen sowie die Erhöhung des Marktanteils des Güterverkehrs auf 25% bis 2030 sowie die Investitionssteigerung in die Schieneninfrastruktur.

Die Lücken im Plan sind beispielsweise, dass keine Verkehrswende im Schienenpakt vorgesehen ist, welche die Bahn zum Mittelpunkt der Verkehrspolitik machen würde. Zudem gibt es auch keine Verknüpfung mit der Nationalen Plattform Mobilität und keine Debatte über die Struktur und Ziele der Deutschen Bahn AG.

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Schienenpakt für die Zukunft der Schiene

Der DVF und andere maßgebliche Institutionen haben den Schienenpakt unterzeichnet:

Damit wird der Weg zu einem leistungsstarken und modernen Schienenverkehr in Deutschland bereitet. Gleichzeitig ist die Unterschreibung ein Bekenntnis, dass der Schienenverkehr die Grundlage für moderne Mobilität sein wird und einen wesentlichen Beitrag zu den Klimazielen leistet.

Nutzer des Personen- und Güterverkehrs haben gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium diesen Masterplan für den Schienenverkehr erarbeitet.
Die Ziele sind unter anderem die Verdopplung der Fahrgastzahlen bis 2030, die Digitalisierung der Schiene, die Lärmreduktion und Erhöhung des Schienenverkehrsanteils auf 25%.

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Weg frei für Elektroloks in Europa

Deutschland kann Klimaschutz mit Nachbarländern Polen, Tschechien und Österreich vorantreiben mit Elektrifizierung der Grenzübergänge im Schienennetz:

Allianz pro Schiene und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) haben 5 Eisenbahnstrecken ermittelt, wo eine schnelle Elektrifizierung dringlich ist.

„Mit elektrifizierten Grenzübergängen kann gerade der Schienengüterverkehr seine Vorteile in Europa voll ausspielen, um den Lkw bei internationalen Transporten zurückzudrängen.“, so Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene.

Die Bundesregierung solle deutlich mehr Einsatz bei der Elektifizierung im Schienenverkehr zeigen, denn die beschleunigte Elektifizierung der Grenzübergänge ist wichtig, um die internationalen Gütertransporte von der Straße auf die Schiene zurück zu verlagern.

Eine Elektrifizierung der Schienenbranche bringt zwei Vorteile mit sich. Erstens kann auf Dieselloks verzichtet und durch E-Loks mit deutlich weniger Emissionen ersetzt werden. Zweitens ist der elektrische Betrieb wettbewerbs- und leistungsfähiger als bei den Dieselloks.

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Rail Cargo Group und GATX Rail – Zusammenarbeit in Deutschland

Rail Cargo Group und GATX Rail unterzeichnen Vertrag, der der Rail Cargo Group die FACCNS-Güterwagen von GATX zur Verfügung stellt:

Nun kann Rail Cargo ihren Kunden jetzt bessere Schienenlogistiklösungen anbieten. Die Wagen werden für Infrastrukturprojekte eingesetzt, für welche Kies und Schotter erforderlich sind. Mit 49 Kubikmetern und einer Nutzlast on max. 68,5 Tonnen erweisen sie sich als wichtiges Element um diese Projekte umzusetzen.

Beide Parteien begrüßen die zukünftige Zusammenarbeit.

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Entwicklung nächster Generation Geschwindigkeitszüge

Russische Städte zukünftig mit Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h verbinden:

Der Weltmarktführer für Bremssysteme für Schienenfahrzeuge, Knorr-Bremse, wird zusammen mit dem Bahnbetreiber RZD und russischen Engineering Center for Railway Transport (ECRT) die nächste Generation Hochgeschwindigkeitszüge für Russland entwickeln.

Mit den Investitionen in die Schieneninfrastruktur wird wieder einmal gezeigt, dass die Eisenbahn als sicheres, hochverfügbares und effizientes Verkehrsmittel gilt. Es wird zudem ein Beitrag zu besseren Bahnverbindungen für die Menschen geleistet.

Knorr-Bremse wird in das Projekt viel Erfahrung und Wissen im Punkt Energieeffizienz und Passagierkomfort mit einbringen. „Wir sind stolz, als globaler Technologieführer Teil dieses zukunfts- und prestigeträchtigen Mobilitätsprojekts für den russischen Schienenverkehr zu sein.“, so Dr. Jürgen Wilder, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG.

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Elektromobilität schon heute auf der Schiene

Zukunft des Verkehrs liegt in der Elektomobilität, da der Verbrennungsmotor zu schädlich für das Klima ist:

Die Bundesregierung möchte mit Nachhaltigkeitsstrategien, Klimaschutzprogrammen und Entwicklungsplänen den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge schrittweise reduzieren. Jedoch bislang ohne Erfolg: Emissionen entwickeln sich entgegengesetzt zu den Zielen. Deshalb ist eine Verkehrswende nötiger denn je und dabei ausschlaggebend ist die Elektomobiltät, welche im Vergleich zu Verbrennungsmotoren geringer und effizienter sind.

Die Bahn ist bereits Vorreiter in Sachen Elektromobilität:
Dort ist 90% der Verkehrsleistung bereits elektrisch, weshalb die bahn das klimaschonenste motorisierte Verkehrsmittel für Mobilität im Alltag ist. Besonders klimaschonend sind elektrische Fahrzeuge nur dann, wenn ihr Fahrstrom nachhaltig produziert wird mit Solar-, Wasser- und Windkraftanlagen.

Ziel der Eisenbahnbranche: 100% Elektromobilität auf die Schiene zu bringen.

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Zahl der Autos in Deutschland steigt weiter

Zahlen verdeutlichen, dass tatsächlich die Staus auf den Straßen länger und die Parkplätze knapper werden:

In den 20 größten Städten ist der Bestand der Fahrzeuge im vergangenen Jahr gewachsen. Insgesamt waren 2019 in Deutschland 620.193 Autos mehr auf den Straßen als im Jahr zuvor. Am 1. Januar 2020 waren es 47.715.977 PKWs.
Es muss mit weiterem Zuwachs gerechnet werden, denn die Deutschen sind nicht automüde.

Dadurch wird allerdings der öffentliche Raum beengter und langsamer, Lärm und Luftverschmutzung nehmen ebenfalls zu und das Risiko für Unfälle steigt. Die Lösung sei allerdings kein Verbot, sondern die Autos kompatibler mit den Stadtanforderungen zu machen. Dafür müsste es einen vermehrten Wechsel auf Elektroautos geben, welche leiser und weitgehend emissionsfreier sind. Aber auch mehr Fahrzeugassistenzsysteme müssen eingesetzt werden, um Unfälle zu vermeiden.

Die steigende Zahl der Wagen lässt sich wie folgt analysieren:
Es ziehen erstens mehr Menschen in die Städte. Jüngere Menschen zwischen 20-40 Jahren würden zwar weniger eigene PKWs besitzen, doch das gleicht sich wieder aus, denn der zweite Grund ist, dass immer mehr Ältere Menschen und Frauen als früher Autos fahren und besitzen.

Es wird aber davon ausgegangen, dass ein Drittel der Deutschen ihr Auto aufgeben würden, wenn die finanziellen Lasten transparenter wären. Demnach unterschätzen die Autobesitzer die Kosten eines PKWs wie den Wertverlust, die Steuern, Versicherungen und Reparaturen.

Ein weiterer Punkt ist, dass die öffentlichen Verkehrsmittel komfortabler und leistungsfähiger gestaltet werden müssen, damit mehr Menschen auf diese umsteigen würden. Aber auch die Preise für die Straßennutzung und den Parkraum müssen steigen, bspw. könnte eine digitale PKW-Maut eingeführt werden, die sich nach Einkommensklassen staffelt.

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Initiative für Kommunen: Fahrrad und Zug vereint

Projekt Fahr-Rad-Zum-Zug der Allianz pro Schiene soll es attraktiver machen, das Fahrrad für den Weg zum Bahnhof zu nehmen.

Denn es fahren 68% der Arbeitnehmer ausschließlich mit Auto zur Arbeit. Die Ursache ist, dass es unzureichende Abstellsituationen für Fahrräder am Bahnhof gibt.

Daher ist das Ziel, die beiden umweltfreundlichen Verkehrsmittel Fahrrad und Zug miteinander zu verknüpfen, sodass das Auto in Zukunft weniger für den Weg zur Arbeit genutzt wird.

Es soll mit den Kommunen dran gearbeitet werden, dass Bike+Ride attraktiver wird. Sie können sich bei der Deutschen Bahn für die Bike+Ride-Offensive bewerben und bekommen Unterstützung bei der Flächensuche und eine finanzielle Förderung des Bundes von 60%.

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Testfahrten von innovativen Tragwagen

Gemeinschaftsprojekt m² von DB Cargo und VTG geht in die nächste Phase:

Ein umfangreiches Testprogramm für die neuen Tragwagen wurde gestartet. Bremsprüfungen und dynamische Tests sind bereits abgeschlossen worden, nun folgen noch Lärm- und statische Belastungstests.

Die Zulassung der neuen innovativen Tragwagen ist für 2021 angestrebt. Das Ziel ist es, auf individuelle Kundenbedürfnisse und Transportzwecke einzugehen.

Die Wagen verbinden Multifunktionalität und Modularität:
Der Aufbau kann immer wieder neu auf aktuelle Wünsche angepasst werden, z.B. die Länge, Drehgestelle, Radsätze und Bremskonfiguration können individuell und nach Bedarf verändert werden. Somit ist ein passgenauer Tragwagen garantiert.

Durch dieses Gemeinschaftsprojekt des DB Cargo und VTG kann die Flexibilität des Schienengüterverkehrs erhöht werden und gleichzeitig stärken im Wettbewerb mit der Straße.

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Massive Bescheunigung der Digitalisierung der Schiene

Digitalisierung ist wichtiger Erfolgsfaktor für die Zukunft des Schienenverkehrs:

Investitionen in die Schiene müssen ihr Tempo erhöhen, um die Klimaziele im Verkehrssektor und die Leistungskopplung auf der Schiene gemäß des Koalisierungsvertrags bis 2030 zu erreichen.

Deutschland muss die Rolle als global führender Standort der Bahnindustrie jetzt stärken, dabei spielt die Forschung und Entwicklung eine entscheidende Rolle.

Eine starke Verantwortungsallianz von Politik, Betreibern und Industrie ist entscheidend für den Beginn einer emissionsfreien, wirtschaftlichen und faszinierenden neuen Ära der Schienenmobilität.

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Hier finden Sie alle aktuellen Infos und Geschehnisse der LTH Gruppe und Waggonwerkstatt GmbH

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