Aktuelles

Enttäuschung der Schiene beim Klimaschutzgesetz

Quelle: ApS

Bundesregierung wird mit „Klimaschutz Sofortprogramm 2022“ die Vorgaben des Klimaschutzgesetzes im Verkehrssektor verfehlen – so die Allianz pro Schiene:

„Mit dem Sofortprogramm will die Bundesregierung das nachgebesserte Klimaschutzgesetz mit Leben erfüllen. Doch in der Entwurfsfassung des so genannten Klimapaktes taucht die Schiene nur am Rande auf. Wieder fehlt ein klares Bekenntnis, dass sich Klimaziele im Verkehr nur mit Priorität für die umweltfreundliche Schiene erreichen lassen. Dies wirft die Frage auf, ob der Warnschuss des Bundesverfassungsgerichts immer noch nicht laut genug war“, so Dirk Flege, Geschäftsführer Allianz pro Schiene.

Der Bund bevorzuge immer noch die Straße gegenüber den anderen Mobilitätsformen, bspw. werden Diesel-Lkw weiter gefördert, während die Förderung der innovativen Güterzuglokomotiven abgelehnt wurde.

Für das Klimaschutz-Sofortprogramm ist eine Förderung der Zweikraftlokomotiven notwendig, welche Strecken der Diesel-Lkw ablösen könnten, da sie mit und ohne Oberleitung fahren können.

Auch die Digitalisierung wird auf der Schiene stärker benötigt, erforderlich sind bspw. digitale Stellwerke sowie die digitale Ausstattung von Fahrzeugen und Strecken.

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Luxemburg als Vorbild für Verkehrswende

Quelle: ApS

Die Allianz pro Schiene wurde vom Luxemburgischen Vize-Premierminister und Verkehrsminister François Bausch eingeladen – Luxemburg hat Vorbildcharakter:

Unser Nachbarland ist Spitzenreiter im europaweiten Länder-Vergleich der pro Kopf-Investitionen in die Schiene und investiert kräftig in den Ausbau der Infrastruktur und nimmt erste Projekte der Angebotsoffensive in Betrieb.

Seit letztem Jahr ist Luxemburg auch der weltweit erste Staat, welcher ein kostenloses Nahverkehrsangebot eingeführt hat. Auch der Güterverkehr wird nachhaltig ausgerichtet

Das Gesamtpaket soll die Verkehrswende im bislang autozentrierten Luxemburg in Schwung bringen. Damit kann Luxemburg als gutes Vorbild für Deutschland dienen.

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Attraktivität für Kombinierten Verkehr soll steigen

Quelle: ApS

Der Kombinierte Verkehr soll für kleinere und mittlere Transporteure attraktiver gemacht werden. Dies möchten die Allianz pro Schiene und der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. erreichen.

Dazu dient das gemeinsame Projekt Truck2train, welches vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert wird, um den Kombinierten Verkehr (KV) von Bahnen und Lkw zu stärken.

Denn der KV hat sehr viel Potential, welches noch ausgebaut werden kann. „Derzeit nutzen überwiegend große Unternehmen die Vorteile einer Transportkette, die sowohl auf die Bahnen als auch auf Lkw setzt. Wir wollen noch bestehende Hürden für kleine und mittlere Transporteure identifizieren und aus dem Weg räumen. Wir freuen uns, dass das BMVI unser Vorhaben mit einer Förderung unterstützt.“, so Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene.

Das Projekt Truck2train soll helfen, dass kleine und mittlere Unternehmen am KV mit der Schiene teilnehmen können, etwa mit Informationen und Dienstleistungen zur Bewältigung des logistischen Herausforderungen.

 

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Beschwerde junger Generation bringt Vorschläge fürs Bundes-Klimaschutzgesetz

Quelle: eurailpress.de/bahn-manager

Durch Beschwerde junger Menschen: Bundesverfassungsgericht leitet an, dass das Klimaschutzgesetz (USG) vom 12.12.2019 nachgebessert wird.

Das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) nimmt dies zum Anlass um Änderungen und Maßnahmen am USG der Regierung vorzuschlagen.

Ludolf Kerkeling, Vorstandsvorsitzender des NEE: „Statt Lippenbekenntnissen braucht Deutschland wirksame Beschlüsse für eine klimafreundliche Gütermobilität. Die Alternative zum Güterverkehr mit Lkw und seinen immer weiterwachsenden CO2-Emissionen lautet mehr Schiene vor allem im Fernverkehr, der durch neue Antriebe im Nah- und Verteilerverkehr auf der Straße ergänzt wird. Statt end- und ergebnislos über alternative Antriebe im schweren Straßengüterfernverkehr zu diskutieren, muss die Regierungsstrategie jetzt komplett erneuert werden, damit nicht noch mehr Jahre ins Land gehen, die wir nicht haben.“

Für die Erreichung der Klimaziele seien der Ausbau der Schieneninfrastruktur, die Innovationsförderung, die Entbürokratisierung des Eisenbahnbetriebs und die Reduzierung der Abgabenlast notwendig.

Das Positionspapier der NEE umfasst weitere kurzfristige und langfristige Maßnahmen für die bestehende und zukünftige Regierung.

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Forderung an nächste Bundesregierung: Umbau der Mobilität

Quelle: ApS

Greenpeace, der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und die Allianz pro Schiene fordern für die nächste Regierung, dass die Verkehrswende weiter voran getrieben wird:

Nur so könne Deutschland im Thema Klimaschutz weiter voran kommen. Außerdem müssten umweltschädliche Subventionen für beispielsweise Dienstwagen und Diesel abgebaut sowie ab 2025 den Verkauf von Neuwagen mit Diesel- und Benzinmotor zu untersagt werden, so Greenpeace.

Der DNR fordert weniger Autos und mehr Fahrräder, Fußverkehr, Bus und Bahn auf den Straßen, wozu mehr Förderungen notwendig wären. Zudem sollen noch nicht begonnene Neu – und Ausbauvorhaben bei Autobahnen und Bundesstraßen gestoppt werden und mehr in das Wachstum des Schienennetzes investiert werden.

Allgemein wichtig wäre eine klare Priorität der klimaschonenden Schiene im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern, welche weniger umweltfreundlich seien. Dies solle die nächste Bundesregierung umsetzen, so die Allianz pro Schiene.

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Bild: ApS

Mehr Ehrgeiz für E-Mobilität

Quelle: ApS

Allianz pro Schiene fordert vom Bund, dass dieser sich die Elektrifizierung von 75% der Schienen bis 2030, statt bisher nur 70% bis 2025, zum Ziel nehme:

Die Umsetzung sei möglich und Elektro-Antriebe leisten auf der Schiene am meisten zum Klimaschutz bei, doch das Tempo zur Elektrifizierung ist sehr langsam. Es muss ein guter Plan vorgelegt werden, mit welchem die Gleise schneller elektrifiziert werden.

 

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Bild: ApS

EU und Berlin müssen endlich alle LKW-Trailer schienenfähig machen

Quelle: bahn-manager.de

Am 29.03. wurde das Europäische „Year of Rail“ gestartet. Die Güterbahnen schlagen dazu eine längst überfällige Gesetzesinitiative vor:

Die Kranbarkeit von Trailern. Der Sattelauflieger, welcher das Haupttransportgefäß des Güterverkehrs ist, ist zu 95% der Fälle so gebaut, dass er zwar auf der Eisenbahn transportiert, aber nicht verladen werden kann.

Beim Trailerbau wird aus geringfügigen Kosten- & Gewichtsgründen auf die Verstärkung des Rahmens zum Verladen verzichtet. Das hat zur Folge, dass LKW Tausende von Kilometern durch Europa fahren statt den kombinierten Verkehr mit der Bahn zu nutzen.

Dabei könnten durch die Verlagerung bis zu 95% CO2 eingespart werden. Ein effektives Förderprogramm zur Nachrüstung vorhandener Trailer müsse her, damit die Verkehrsverlagerung auf die Schiene vorangetrieben werden kann.

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Bild: Thomas Küppers

Nächste Bundesregierung muss Vorrang für Schiene schaffen

Quelle: ApS

Acht Bahnverbände haben zu Beginn des Jahres ihre Kernforderungen an die nächste Bundesregierung präsentiert:

Und zwar wird darin aufgewiesen, wie Deutschland seine Ziele für den Ausbau des Schienenverkehrs in diesem Jahrzehnt erreichen kann.

Als erstes müssten die Trassenpreise gesenkt werden, damit die Umsatzeinbußen des Schienensektors durch die Corona-Pandemie entschädigt werden können.

Zweitens ist die Aufgabe der Verkehrspolitik die Klimaverpflichtungen für die nächsten Jahre zu erfüllen. Dazu gehört die Senkung der Treibhausgase des Mobilitätssektors und damit verbunden sei der Ausbau der Schieneninfrastruktur, die Beschleunigung der Digitalisierung und das Forcieren der Verkehrswende.

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Bild: ApS

EU: Klimafreundlich Reisen mit Zug

Quelle: ApS

Allianz pro Schiene und die Intitiative Magistrale für Europa fordern einen Ausbau europäischer Schienenachsen für internationale Schnell- und Nachtzüge:

Damit soll das klimafreundliche Reisen mit dem Zug attraktiver werden als die umweltschädlichen Kurz- und Mittelstreckenflüge.

Ziel sei es, die Schiene auf europäischer Ebene zu vernetzen, da der Bahnsektor derzeit zum Großteil nur national läuft. Deshalb muss die Chance ergriffen werden die Schiene in ganz Europa zu stärken. Dies könnte man erreichen durch den grenzüberschreitenden Ausbau des Schienennetzes, einen gerechteren Wettbewerb der Verkehrsträger und den Green Deal der EU-Kommission zu nutzen.

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Elektrifizierung der Schiene braucht einen Schub

Quelle: ApS

Allianz pro Schiene fordert eine „Elektrifizierungs-Offensive auf der Schiene“:

Das Ziel der Bundesregierung bis 2025 mindestens 70% der Bahnstrecken zu elektrifizieren kann nur mit einem beschleunigten Ausbau der E-Mobilität auf den Gleisen erreicht werden (so Dirk Flege, Geschäftsführer Allianz pro Schiene).

Dies sei sehr wichtig, da die elektrische Schiene der Schienenbranche einen größeren Vorsprung in der Umwelt- und Klimabilanz bringen würde. Langfristig wäre diese wettbewerbsfähiger als die Dieselloks, da elektrische Loks leiser sind und weniger Emissionen ausstoßen. Auch kann der Schienensektor Marktanteile vom Lkw gewinnen.

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Bild: ApS

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