Aktuelles

Forderung Schienengüterverkehr: 2,2 Milliarden zur Klimaförderung

Quelle: bahn-manager.de

Netzwerk europäischer Eisenbahnen NEE: Regierung soll beweisen, ob sie klimaeffiziente Technologien fördern möchte oder weiterhin die Mitverursacher der Klimakrise unterstützt.

Es wird gefordert, dass der Bund von 2020 bis 2022 Investitionen von 2,2 Milliarden Euro in den Schienensektor tätigt. Diese sollen dann z.B. für die Modernisierung und kostensenkende und klimafreundliche Energieeinsparungen eingesetzt werden.

Das Programm des NEE umfasst 27 Maßnahmen welche eng angelehnt sind an die Energie- und Klimaziele der EU. Bspw. geht es um die Förderung von Hybridantrieben, die Umrüstung auf Geothermie uvm.

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VPI-Jahresbericht 2019/2020

Quelle: VPI

„Die Schiene ist systemrelevant für das Klima und die Grundversorgung“

Der Jahresbericht des VPI 2019/2020 bietet Einschätzungen, Berichte und Zahlen zu den Entwicklungen im Sektor und im Verband. Themen sind beispielsweise die Digitale Automatische Kupplung (DAK), Klimaschutz, die Schiene im Wettbewerb uvm.

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Wettbewerbsbahnen durch „Bündnis für unsere Bahn“ benachteiligt

Quelle: bahn-manager.de

Vereinbarung auf Pressekonferenz im Bundesministerium vorgestellt:

Erklärung betont Systemrelevanz von Eisenbahnen in Deutschland und Eisenbahnunternehmen seien von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen, vor allem aber der Systemverbund der Deutschen Bahn. Daher vereinbarten die Deutsche Bahn und der Bund, sich den finanziellen Schaden zu teilen.

Kritik: Bund verweigert Gespräch über Corona-Schäden bei Güterbahnen außerhalb der Deutschen Bahn. Jedoch sei der Bund laut Gesetz nicht nur für seine Bahn verantwortlich.

Forderung: Für jeden Euro an DB Cargo soll auch ein Euro den Wettbewerbsbahnen zur Verfügung gestellt werden.

 

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„Bundesgerichtshof kritisiert Bahn-Hilfe“

Quelle: verkehrsrundschau.de

Bundesgerichtshof hat Bedenken bei geplanter Milliardenhilfe für die Deutsche Bahn:

Es müsse sichergestellt werden, dass Fehlentwicklungen in den letzten Jahren nicht fortgesetzt werden. Daher sollen nachhaltige Verlustquellen beim Güterverkehr beseitigt, Investitionen nur noch der Eisenbahn in Deutschland gelten und Tochtergesellschaften im Ausland verkauft werden.

Im Gegenzug möchte die Bahn mehrere Milliarden Euro einsparen, davon 2 Milliarden ohne Stellenabbau beim Personal.

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Mehr Autobahnen als Bahnstrecken gebaut

Quelle: zeit.de

„Während das Bundesstraßennetz um mehrere Hundert Kilometer im Jahr wächst, muss man sich beim Schienennetz für jeden Meter, um das es zulegt, freuen“ – Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel

Grünen fordern in der Klimapolitik den Fokus auf den Ausbau der Bahnstrecken zu legen. Letztes Jahr wurden deutlich mehr Autobahnen/Bundesstraßen gebaut oder erweitert als Bahnstrecken.

Im Überblick:
Straßen neu- und ausgebaut: 233 km
Schienennetz neu- und ausgebaut: 6 km

Es liegt mehr Handlungsbedarf im lückenhaften Schienennetz als im Straßennetz, welches schon ausreichend erschlossen ist.

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Förderrichtlinie wird zur Realität

Quelle: Allianz pro Schiene

Programm „Zukunft Schienengüterverkehr“ von Allianz pro Schiene wird durchgeführt:

Durch dieses Programm sollen Innovationen im Schienengüterverkehr anhand von Testfeldern und Pilotvorhaben unterstützt und die Markteinführung ermöglicht werden.

Bis 2024 können Start-Ups, wissenschaftliche Einrichtungen, Verbände und Unternehmen beim Bundesverkehrsministerium eine Förderung beantragen. Dabei stellen der Bund und die Bahnbranche selbst je 30 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung.

Die Branche erhofft sich durch die neue Förderrichtlinie einen Innovationsschub in den Bereichen der Digitalisierung, Automatisierung und Fahrzeugtechnik.

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Proteste gegen längere Maut-Befreiung für Gas-LKW

Quelle: bahn-manager.de

Schon 2018 wurde beschlossen, dass Gas-LKW dieselben Vorteile gewährt bekamen wie Elektro-LKW, d.h. Unterstützungen von bis zu 12.000 Euro pro Fahrzeug und Steuervergünstigungen.
Damals wurden die Politiker und Käufer durch die vermeintlich positiven Umweltauswirkungen laut Hersteller überzeugt, denn Erdgas würde im Vergleich zu Diesel ein Fünftel weniger Co2 ausstoßen.

Dennoch wurden die positiven Wirkungen in Frage gestellt und Tests durchgeführt, welche fatal ausfielen. Es kam raus, dass Erdgas-LKW 5x mehr Stickoxide als Diesel ausstießen. Auch die Feinstaubwerte waren ähnlich.

Somit ist der Klimavorteil der Gas-LKW und die Förderung nicht mehr haltbar und eine Mautbefreiung umweltpolitisch nicht vertretbar. LKW-Transporte würden billiger und der Verkehr von der Schiene wieder auf die Straße zurückverlagert werden. Es werden jedoch über 3 Millionen Tonnen Co2 pro Jahr durch den Transport mit der Bahn eingespart.

„Der Schienengüterverkehr ist effizient, umweltfreundlich und zeigt gerade auch in der aktuellen Krise seine Leistungsfähigkeit. Hier gäbe es reichlich Bedarf an politischer Hilfestellung, denn auch die Güterbahnen leiden natürlich aktuell massiv an wegbrechenden Aufträgen. Nach unseren Berechnungen fehlen der Branche Corona-bedingt bereits rund 900 Millionen Euro.“ – Sprecher Grünen-Bundestagsfraktion für Verkehrspolitik Stephan Kühn und Bahnpolitik Matthias Gastel.

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SCHIENENGÜTERVERKEHR RÜCKGRAT DER EUROPÄISCHEN VERSORGUNGSKETTEN

Quelle: VTG

Ohne Schienengüterverkehr könnte Versorgung von Wirtschaft, Industrie und Bevölkerung in dieser Krisenzeit nicht mehr stattfinden.

Vorteile der Schiene:

– Ein Güterzug ersetzt bis zu 52 LKW, es ist damit effizient und umweltschonend
– Keine Staus auf den Schienen
– Corona-Übertragungsrisiko sehr gering

Auch nach der Krise muss der Schienengüterverkehr weiter gefördert werden, indem die Infrastruktur ausgebaut und die Trassenpreise erniedrigt werden.

Zudem soll das gesamte System als systemrelevant eingestuft werden, wozu auch die Werkstätten zur Wartung zählen.

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„Keine Probleme mit LL-Sohlen in strengen Wintern“

Quelle: VPI

Verlässlichkeit der LL-Sohlen von VPI-Unternehmen nicht infrage gestellt – auch nicht im Winter.

In Schweden jedoch wird gemeldet, dass die LL-Sohlen ungenügend Bremsleistung in kälteren Jahreszeiten aufweisen würden – dies könnte jedoch auch auf die Topographie und Spezifika des dortigen Netzes zurückzuführen sein.

Es wird an einer passenden Lösung gearbeitet, damit auch in Schweden die Sohlen wieder ihre verlässliche Bremskraft aufbringen können.

Im restlichen Europa kommen die LL-Sohlen ohne Meldungen von Problemen zum Einsatz.

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Schienengüterverkehr gefährdet durch Gas-LKW-Förderung

Quelle: Allianz pro Schiene, NEE, VDV, VPI

Bundesregierung plant Verlängerung der Förderung von Gas-LKW mit 845 Millionen Euro

Damit gefährdet sie ihre eigenen Klimaziele, denn es sei zu befürchten, dass die Rückverlagerung von Schiene auf Straße zu einem CO2-Anstieg führen wird.

Umwelt, Verkehrshaushalt und der Schienengüterverkehr würden dadurch belastet werden.

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Hier finden Sie alle aktuellen Infos und Geschehnisse der LTH Gruppe und Waggonwerkstatt GmbH

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