Aktuelles
Schienenbranche bleibt Beschäftigungsmotor
Quelle: ApS
Trotz Corona wollen zwei Drittel der Unternehmen in einem Jahr zusätzlich Arbeiter einstellen, außerdem erweist sich die Schiene als ein sicherer Arbeitgeber:
Der Personalbedarf erstreckt sich über die gesamte Schienenbranche. Besonders gefragt sind Lokführer, Fahrdienstleiter und Zugbegleiter. Aber die es wird auch in den technischen Berufen gesucht, also Ingenieure, Architekten oder Konstrukteure.
Corona hat den Beschäftigungsaufschwung unterbrochen, aber nicht gestoppt. Demnach mussten ca. 33% der Arbeitgeber Kurzarbeit anmelden, 67% konnten drauf verzichten. 92% der Branche kam ohne einen Personalabbau aus.
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Deutschland fällt bei Schieneninvestitionen zurück
Quelle: ApS
Europäisches Länderranking: Im Vergleich zu den Eisenbahnländern Schweiz und Österreich liegt Deutschland weit zurück, welche ihre schon ohnehin hohen Investitionen weiter erhöht haben.
In Deutschland lagen 2019 die Investitionen in den Schienenverkehr pro Kopf bei 79€ pro Einwohner. Das beträgt weniger als ein Fünftel des Schweizer Niveaus.
Auch Luxemburg treibt die Verkehrswende weit voran – erst neu aufgenommen ins Länderranking und schon ganz vorne mit dabei: Sie investieren 448€ pro Kopf in die Schiene. Schweden (188€), Großbritannien (101€) und Italien (93€) schneiden auch besser ab als Deutschland.
„Aus heutiger Sicht erscheint es unfassbar, dass eine Regierung ausgerechnet beim klimafreundlichen Verkehrsträger Schiene sparen kann. Genau das haben wir über Jahrzehnte erlebt“, so Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. „Es passt auch nicht mehr in die Zeit, dass der Bund nach wie vor den Schwerpunkt der Verkehrswegeinvestitionen bei der Straße setzt.“
Länder wie Österreich haben schon seit Jahren ihren Schwerpunkt auf die Schiene gelegt. 2019 flossen fast zwei Drittel der Investitionen in den Schienenverkehr und nur ein Drittel in die Straße.
2020 steigen die Schieneninvestitionen imBundeshaushalt in Deutschland um ca. 40 Prozent, jedoch muss erstmal noch abgewartet werden. „Erst wenn der Ausbau der Schiene klar Priorität bekommt und der Bund seine Schieneninvestitionen dauerhaft und nachhaltig hochfährt, können sich die Menschen auf eine Verkehrswende mit einer Schieneninfrastruktur auf europäischem Spitzenniveau freuen.“, so Flege.
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Luxemburg: Ticketpreise auf null gesetzt
Quelle: bahn-manager.de
Auch in Deutschland möglich?
Im Interview mit Marc Hoffmann, dem Direktor des Personenverkehrs der Luxemburger Eisenbahnen CFL, wir mitgeteilt, dass seit dem 1. März 2020 die Ticketpreise auf null gesetzt wurden:
Das gilt für alle öffentlichen Nahverkehrsmittel wie Zug, Bus und Tram. Der Geltungsbereich weitet sich bis zur Landesgrenze aus, damit kann jeder, der nach Luxemburg reist, auch davon profitieren umsonst zu Reisen.
Diese Maßnahme sowie Investitionen in die Infrastruktur mit neuen Strecken und Bahnhöfen sollen die Attraktivität der Bahn steigern und zu einem Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel ermutigen. Zudem sind die Hälfte aller Arbeitnehmer in Luxemburg Grenzpendler und ihnen soll damit der Arbeitsweg erleichert werden.
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Neues Buchungsportal für kombinierten Verkehr
Quelle: bahn-manager.de
Logistik AG (HHLA) entwickelt mit weiteren Partnern neues Buchungsportal „Modility“ für den kombinierten Verkehr (KV):
Modility, welches Ende diesen Jahres online kommen soll, soll die digitale Zukunft des kombinierten Verkehrs mitgestalten und den Einstieg in klimafreundliche KV-Transporte fördern.
Als Buchungs- und Vermittlungsportal bringt es freie Transportkapazitäten des KV-Operateure mit den Transportbedarf der Spediteure zusammenbringt.
„Gemeinsam mit Kunden und Partnern entwickeln wir einen neuen digitalen Knotenpunkt, der die Transportströme der Zukunft mitgestaltet. Die HHLA sieht sich als Initiator eines Portals, von dessen neuen digitalen Potenzialen viele Akteure in der Logistik profitieren. Die enge Zusammenarbeit sorgt dafür, dass die Interessen und Ideen der Beteiligten im KV-Markt berücksichtigt werden.“ – HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath.
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Reaktivierung stillgelegter Eisenbahnstrecken
Quelle: ApS
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Allianz pro Schiene haben ihre Vorschläge zur reaktivierung stillgelegter Eisenbahnstrecken in Deutschland erweitert:
Es sollen rund 238 Strecken mit insgesamt 4015km Länge reaktiviert werden. Damit würden 291 Städte und Gemeinden wieder an das deutsche Schienennetz angebunden und die Attraktivität der klimafreundlichen Bahn gesteigert werden.
In Deutschland leben 70% der Menschen in Mittel- und Kleinstädten bzw. im ländlichen Raum und für diese müssen effiziente und umweltfreundliche Angebote im Schienenverkehr geschaffen werden. Die Reaktivierung ist damit eine große Chance, um den Schienengüterverkehr für den Transport von Personen und Gütern fit zu machen.
Auch politisch gibt es Zuspruch zu den Vorschlägen: Die Änderung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) seitens des Bundes hat die Rahmenbedingungen für die Reaktivierungsprojekte im Personenverkehr erheblich verbessert. Wenn die Bundesregierung bis 2030 die Fahrgastzahlen im Schienenverkehr verdoppeln möchte, dann ist ein konsequenter Ausbau der Infrastruktur erforderlich und eine Reaktivierung unverzichtbar.
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Themen des neuen VPI-Newsletters
Quelle: VPI
Der aktuelle Newsletter des VPI hält eine Vielfalt von interessanten Themen bereit:
Unter anderem geht es um die Studie zur Migration der Digitalen Automatischen Kupplung (DAK) und dem Bundesprogramm „Zukunft Schienenverkehr“, bei welchem die Fördermittel nun bereit stehen.
Außerdem hat Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Für die deutsche Delegation hat der VPI und die Arbeitsgruppe „Umsetzung Masterplan Schienengüterverkehr“ drei Ziele ausgearbeitet.
Zudem wird der Schienenpakt thematisiert und das langsame wieder aufnehmen der fachtechnischen Begutachtung von Werkstätten der Servicegesellschaft VERS nach der Corona-Krise.
Diese und viele weitere Ziele werden in dem aktuellen VPI-Newsletter behandelt.
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Allianz pro Schiene analysiert: Schienenpakt
Quelle: ApS
Die Allianz pro Schiene hat den Masterplan für den Schienenverkehr analysiert und die positiven und negativen Aspekte herausgestellt:
Ein Ausschnitt der positiven Aspekte sind demnach z.B. das Ziel der Verdopplung der Fahrgastzahlen sowie die Erhöhung des Marktanteils des Güterverkehrs auf 25% bis 2030 sowie die Investitionssteigerung in die Schieneninfrastruktur.
Die Lücken im Plan sind beispielsweise, dass keine Verkehrswende im Schienenpakt vorgesehen ist, welche die Bahn zum Mittelpunkt der Verkehrspolitik machen würde. Zudem gibt es auch keine Verknüpfung mit der Nationalen Plattform Mobilität und keine Debatte über die Struktur und Ziele der Deutschen Bahn AG.
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Schienenpakt für die Zukunft der Schiene
Quelle: bahn-manager.de
Der DVF und andere maßgebliche Institutionen haben den Schienenpakt unterzeichnet:
Damit wird der Weg zu einem leistungsstarken und modernen Schienenverkehr in Deutschland bereitet. Gleichzeitig ist die Unterschreibung ein Bekenntnis, dass der Schienenverkehr die Grundlage für moderne Mobilität sein wird und einen wesentlichen Beitrag zu den Klimazielen leistet.
Nutzer des Personen- und Güterverkehrs haben gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium diesen Masterplan für den Schienenverkehr erarbeitet.
Die Ziele sind unter anderem die Verdopplung der Fahrgastzahlen bis 2030, die Digitalisierung der Schiene, die Lärmreduktion und Erhöhung des Schienenverkehrsanteils auf 25%.
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Weg frei für Elektroloks in Europa
Quelle: ApS
Deutschland kann Klimaschutz mit Nachbarländern Polen, Tschechien und Österreich vorantreiben mit Elektrifizierung der Grenzübergänge im Schienennetz:
Allianz pro Schiene und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) haben 5 Eisenbahnstrecken ermittelt, wo eine schnelle Elektrifizierung dringlich ist.
„Mit elektrifizierten Grenzübergängen kann gerade der Schienengüterverkehr seine Vorteile in Europa voll ausspielen, um den Lkw bei internationalen Transporten zurückzudrängen.“, so Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene.
Die Bundesregierung solle deutlich mehr Einsatz bei der Elektifizierung im Schienenverkehr zeigen, denn die beschleunigte Elektifizierung der Grenzübergänge ist wichtig, um die internationalen Gütertransporte von der Straße auf die Schiene zurück zu verlagern.
Eine Elektrifizierung der Schienenbranche bringt zwei Vorteile mit sich. Erstens kann auf Dieselloks verzichtet und durch E-Loks mit deutlich weniger Emissionen ersetzt werden. Zweitens ist der elektrische Betrieb wettbewerbs- und leistungsfähiger als bei den Dieselloks.
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Rail Cargo Group und GATX Rail – Zusammenarbeit in Deutschland
Quelle: bahn-manager.de
Rail Cargo Group und GATX Rail unterzeichnen Vertrag, der der Rail Cargo Group die FACCNS-Güterwagen von GATX zur Verfügung stellt:
Nun kann Rail Cargo ihren Kunden jetzt bessere Schienenlogistiklösungen anbieten. Die Wagen werden für Infrastrukturprojekte eingesetzt, für welche Kies und Schotter erforderlich sind. Mit 49 Kubikmetern und einer Nutzlast on max. 68,5 Tonnen erweisen sie sich als wichtiges Element um diese Projekte umzusetzen.
Beide Parteien begrüßen die zukünftige Zusammenarbeit.
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